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Mit dem 21. März (Spring Equinox) eröffnet der Frühling einen neuen Jahreszeitenreigen. Nicht nur, dass die Sonne die Erde eine längere Zeitspanne mit ihrem wärmenden Licht und Energie versorgt, auch der Mensch in seiner spirituellen Fülle wird auf den Flügeln des Wissens um die Allmacht seiner metaphysischen Einbindung in das kosmische Netz verwoben und mit inspirierenden Einflüssen genährt.

Der Winter ist vergangen. Der Mensch, der diese gerade vergehende in sich ruhende Jahreszeit nutzen sollte, seine Ups und Downs vergangener Monate zu strukturieren und zu bewältigen, d. h., sich ins Gleichgewicht zu bringen, wird den kommenden Monaten gelassen ins Auge schauen, denn sein Leben wird auf der geistigen als auch auf der materiellen Ebene erfüllt sein. Die hierbei zu beachtende Mythologie, die uns in das spirituelle Weltbild der Fruchtbarkeit bringenden Göttin Ostara hebt, verdeutlicht, dass die Jahreszyklen (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) jeweils Elemente schöpferischer Kraft in sich bergen. D. h.: Wurden die durch die Winterzeit aktiv zum Ausdruck gebrachten spirituellen Regeln genutzt und befolgt (z. B. Rituale während der Rauhnächte, Durchführung von Licht-, Besinnungs- und Nachsinnritualen etc.), wird der die Rituale durchexerzierende Mensch geistig gereinigt, geläutert sowie physisch gestärkt, gleichfalls wird Raum für Änderungen oder neue Lebensbewältigungsschritte geschaffen. Der hierfür in der Winterzeit vorbereitete Boden ist zu Beginn des Frühjahres (die Zeit der Aussaat) von der energetischen Kraft der die Fruchtbarkeit bringenden Göttin Ostara durchdrungen, weshalb die Aussaat der Zielsetzungen jetzt vorgenommen werden sollte, damit nach einem Reifeprozess (stete Bekräftigung ggf. Erneuerung der Ziele) die Ernte eingefahren werden kann, was sowohl für die spirituellen und die weltlichen Bestrebungen gültig ist.

Die Bauern müssen zum Übergang Herbst – Winter die Felder für die Aussaat der neuen Ernte präparieren. Während der Winterzeit wird der Maschinenpark gewartet, die Samen und der Dünger bestellt.

Betrachten wir aus dem zuvor beschriebenen Zusammenhang die weltliche Definition und Ausrichtung der Tagundnachtgleiche resp. des Frühlingsbeginns, stellen wir fest, dass die ausgeprägt westlich orientierten Gesellschaften an den mythologischen Inhalten des Jahreszeitenwandels kein oder nur ein ökonomisches Interesse zeigen. Dennoch ist die Moderne den traditionellen Gesetzmäßigkeiten unterworfen: Die Bauern müssen zum Übergang Herbst – Winter die Felder für die Aussaat der neuen Ernte präparieren. Während der Winterzeit wird der Maschinenpark gewartet, die Samen und der Dünger bestellt. Dieses Prozedere gilt für die Chemie- als auch für die Biolandwirtschaft. Letztere ist ob des Bio-Sigels keine mythisch ritualisierte Anbaumethode und gleich der chemischen Lebensmittelerzeugung (leider auch) dem Profiterwerb unterworfen. Ein Grund hierfür ist, dass die mit der Bio-Anbaumethodik verbundenen Richtlinien bzw. Vorschriften der Moderne kostenintensive ‚Bio-Zertifizierung- und Kontrollen‘ auslösen. Hinzu kommt, dass zu viele Bio-Produzenten, Großkonzerne und Kapitalgesellschaften an der Verteilung des milliardenschweren Bio-Kuchens teilnehmen. Trotz all dieser Widrigkeiten ist die Bio-Lebensmittelproduktion ein Teil des gegenwärtigen Wandlungsprozesses gesellschaftlicher Zusammenhänge, der dazu dient, entseelte Strukturen der Moderne im Sinne „Du bist was Du isst“ zu thematisieren.

Das Bio-Sigels ist keine mythisch ritualisierte Anbaumethode und gleich der chemischen Lebensmittelerzeugung (leider auch) dem Profiterwerb unterworfen.

Reflektieren wir abschließend über die vorgenannten spirituellen und weltlichen Komponenten der Tagundnachtgleiche, können wir festhalten, dass der mit dem Frühlingsbeginn eingewobene spirituelle Anteil an der Ausgestaltung der nach der Saat zu erwartenden Ernten gegenwärtig von extrem weltlichen Einflüssen gesteuert wird. Diese verstecken sich hinter ökonomisch-hegemonistischen sowie Gründen einer undurchsichtigen, monopolistisch-orientierten Steuerung der (noch) bestehenden Völkerstrukturen unter einer modernistisch-technokratischen Agenda, die selbst die bewusste Vernichtungen von Ernten zum Nachteil des Menschen einbezieht. (Siehe hierzu unseren Blog-Beitrag: „Emotionalität und spiritueller Wandel – Neptuns Aufforderung zur Transformation“).

Mögen gegenwärtig die Aspekte des bewussten Verdrängens, Verleugnens oder der postulierten Unwirksamkeit spiritueller Kräfte (sofern sie nicht den Regeln der durch die Moderne zugelassenen Religionen folgen) die Oberhand haben, sollte sich der spirituell orientierte Mensch nicht vom Gehen seines Weges durch die sukzessive untergehende Moderne abbringen lassen, denn der Weg des spirituell-orientierten Individuums ist durch die Befruchtung Ostaras ein zum Lebensziel führender.

Die Fülle

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