Ab dem 21. März (Ostara) werden die Tage länger, mit dem 21.09. kürzer. Diese Änderungsphasen werden Tag- und Nachtgleiche genannt. Im Bewusstsein empfindsamer, traditionell denkender Menschen verankert, werden diese energetischen Zeit- und Jahreszeitenwandlungen durch ein (nicht immer spirituell geprägtes) Ritual begangen.
Zum Ende September hin haben die Landwirte die Felder weitestgehend abgeerntet. Menschen bereiten sich auf das Erntedankfest vor, das im Herbst in vielen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert wird. Mit anderen Worten: Was im Frühjahr ausgesät wurde, kann nun als Lohn für das Sich-um-die-Aussaat-Kümmern geerntet werden. Das gilt für die Budget- und Produktionsplanung einer Firma ebenso wie für den die Saat ausbringenden Landwirt, aber auch für die von Menschen fixierten und nachverfolgten Zielsetzungen.

Was im Frühjahr ausgesät wurde, kann nun als Lohn für das Sich-um-die-Aussaat-Kümmern geerntet werden.
Neben dem individuellen Aspekt der „Ernte“ gibt es den kollektiven. Das heißt, dass die kollektiven Aspekte bzw. deren vom molochschen Geist durchdrungenen Aussaaten den gegenwärtig wirkenden geistigen wie auch spirituellen Zustand der Menschheit zum Ausdruck bringen: Die Ernte, ökonomisch oder geistig betrachtet, fällt seit Jahren in diesen Bereichen immer düsterer aus.
Die durch das moloch’sche System gewollt gesteuerte Form- und Ausnutzbarkeit resp. Ausbeutbarkeit des Menschen, d. h., dessen willig akzeptierte Reduzierung auf ein leicht steuerbares Objekt innerhalb des Systems, hat ihren Preis. Der vom System zurechtgestutzte und eingepasste Mensch muss im Namen einer vereinfachten Steuerung des gesellschaftlichen Kollektivs für seine Blindheit und Ignoranz gegenüber den gegenwärtigen Geschehnissen geradestehen. Schauen wir uns hierzu die immer mehr negativ expandierenden ökonomischen, ökologischen oder kriegerischen Ereignisse auf der Welt an, können wir anhand der Naturkatastrophen, die zurzeit gerade in der Vor- und Nachperiode der Tag- und Nachtgleiche massiv auftreten, ablesen, wo die durch die moloch’sche Energie verursachten Probleme verankert liegen.
Anhand der weltweit stattfindenden Wetterkapriolen möchten wir das wache Auge sensibilisieren, zu verstehen, wo denn der Auslöser all dieser zerstörerischen Stürme, Fluten, Überschwemmungen und Zerstörungen zu suchen ist. Und es überrascht nicht festzustellen, dass es der moloch’sche geprägte Mensch ist, der in dessen Funktion dazu in der Lage ist, ganze Küstenregionen untergehen und menschliche Existenzen zerstören zu lassen – auch vor blutigen, zerstörerischen Kriegen schreckt er nicht zurück.
Bezüglich der desaströsen Wetterereignisse erinnern wir an die Anhörung von weltweit tätigen Wettermachern im US-Senat 2026, die unumwunden bestätigten, das Wetter (bereits seit den 1940er-Jahren) so beeinflussen zu können, dass es zu Überflutungen durch die herbeigeführten Regenfälle und zu starken Stürmen kommen kann.
Betrachten wir die gegenwärtigen Wettergeschehnisse aus dem spirituellen Blickwinkel, sehen wir zunächst, dass Wasser stets mit der Emotionalität zusammenhängt, um die es auch wegen der ausgeprägten gewünschten ideologischen Kollektivierung des Individuums durch das moloch’sche System schlecht bestellt ist: Wir befinden uns in der (gesteuerten) Phase des zwischenmenschlichen Hackens, Stechens, des Neids, der Missgunst sowie der Endspiritualisierung.
Betrachten wir die gegenwärtigen Wettergeschehnisse aus dem spirituellen Blickwinkel, sehen wir zunächst, dass Wasser stets mit der Emotionalität zusammenhängt,

Betrachten wir die orkanartigen Stürme, können wir in deren Ausprägungen den Ausdruck der Ohnmacht der Menschen gegenüber dem moloch’schen System sehen. Graben wir an dieser Stelle tiefer, erkennen wir – was uns am Wichtigsten erscheint – die mittlerweile kaum überbrückbare Diskrepanz zwischen den von den mythischen Götter zur spirituellen Entwicklung des Menschen aufgestellten Handlungs-, Regelungs- und Wirkungsrahmen und den durch das moloch’sche System selbst und durch die von ihm gelenkte Masse Mensch herbeigeführten Überschreitungen der Regeln.
Nepal – Ein tragischer Synchronismus
Um die in die negative Richtung verlaufende Entwicklung der Menschheit zu verdeutlichen, möchten wir auf die massiven Überflutungen Nepals eingehen, die auch die Hauptstadt des Landes, Kathmandu, in Mitleidenschaft zogen.

Kathmandu unter schwarzen Wolken.
Erinnern wir uns: Noch in den 70er, 80er Jahren war es kaum möglich, nach Nepal einzureisen und die „Hauptstadt der Hippies“, Kathmandu, zu besuchen – die Besucheranzahl war strikt limitiert. Kathmandu wurde als ein idyllisches, im Schatten des Himalaja liegendes Kleinod wahrgenommen. Aus allen Winkeln der Stadt, die kaum Ähnlichkeiten mit einer westlich-städtischen Ansiedlung aufwies, waberte der Duft von Räucherwerk und Haschisch. Alles fühlte sich ungezwungen frei – fast heilig – an, was den vielen Gläubigen in den buddhistischen und hinduistischen Tempelgebäuden geschuldet war – Kathmandu sprühte förmlich vor Religiosität, die den Tagesablauf der Nepalesen steuerte und für den täglichen Unterhalt sorgte. …
Aus allen Winkeln der Stadt, die kaum Ähnlichkeiten mit einer westlich-städtischen Ansiedlung aufwies, waberte der Duft von Räucherwerk und Haschisch.

Dann kam die VR China, die aufgrund ihrer anti-religiösen-kommunistischen Ideologie nur wenig mit einer allseitigen spirituellen Entwicklung und einer darauf aufbauenden Lebensgemeinschaft anfangen kann. Trotzdem wurden, basierend auf Vereinbarungen zwischen Nepal und der VR China, von China finanzierte Großprojekte, u. a. das im Juli 2025 in den für die Nepalesen heiligen Himalaya getriebene Staudammprojekt ‚Yarlung Tsangpo‘, das in seinen baulichen Dimensionen den Drei-Schluchten-Staudamm in China selbst übertreffen soll. Es folgten und folgen Eisenbahnprojekte, Straßenbauten, Brücken- und Tunnelbauten, Umlenkungen von Flüssen usw. Die einst aus der spirituell geformten Energie der himalajischen Geisteswelt unvergleichlich geschaffene und von den dort lebenden Menschen weiter ausgeformte und angepasste Landschaft wird gegenwärtig mehr und mehr der Moderne geopfert.
Besucht man heute Kathmandu, so sind zwar noch religiöse Gebäude und Gebräuche in Anwendung, doch die Stadt gleicht heute einem chinesischen Allerlei-Markt, auf dem globalisierte Waren aus den Fabrikhallen Chinas feilgeboten werden. Autos und Motorroller verpesten heute die noch vor wenigen Jahrzehnten reine nepalesische Luft, Touristen bestimmen Ein- und Auskommen – die Spiritualität schwindet mit jedem Dollar oder Yuan, der über die Verkäufertheken der geschäftigen Händler geschoben wird.
Auf eine Aktion folgt eine Reaktion
Ca. 500 km von Kathmandu entfernt thront der heilige Berg Kailash, der über ‚seinen Himalaja‘ und ‚seine spirituelle Gefolgschaft‘ wacht. Wenn etwas zu sehr aus gesetzten Grenzen gerät, wie die gegenwärtige unumkehrbare Umformung Nepals, werden, um zur Besinnung aufzurufen, schmerzlich zu spürende Reaktionen ausgelöst, die die Nepalesen gerade an Leib, Hab und Gut erfahren müssen: 2024 wurde der 2014 von der Rasuwagadhi Hydropower Company in einem Seitental des Himalaja, unmittelbar in der Nähe des Berges Langtang Lirung, errichtete Staudamm fertiggestellt. Am 26.08.2026 brach aus dem Langtang Lirung ein Teil des Berges heraus, der in einen Fluss stürzte und zu einer Flutwelle führte, die den Staudamm bis auf die Grundmauern zerstörte. –

Der heilige Berg Kailash, der über ‚seinen Himalaja‘ und ‚seine spirituelle Gefolgschaft‘ wacht
Die Chinesen erschufen sich über die ökonomische Unterstützung des eigentlich armen Landes Nepal einen neuen Kredit- und Warenabsatzmarkt – sie nennen es im Einklang mit der nepalesischen Staatsführung Fortschritt aus der Rückständigkeit. Dieses Ansinnen ist aus der Sicht eines auf Konsum getrimmten Menschen nachvollziehbar, der großzügig missachtet, dass jede Vorderseite auch eine Rückseite hat: Die Nepalesen (stellvertretend für all die von den gegenwärtigen Sturmfluten und Sturzbächen betroffenen Länder) müssen feststellen, dass sich die indianische Weisheit „Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluss verschmutzt ist; wenn das Atmen der Luft Übelkeit hervorruft, werdet ihr – zu spät – erkennen, dass Reichtum nicht auf Bankkonten liegt und dass man Geld nicht essen kann“ (1) immer wieder bewahrheitet.
(1) Zitiert nach Alanis Obomsawin, Mitglied der Abenaki Nation. Quelle des Zitats: https://www.aliveandpresent.life/articles/alanis-obomsawi
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