Der Griff des moloch’schen Systems nach der Sonne – Der Absturz des Ikarus der Moderne – Teil 1

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Einleitung

Im nachfolgenden 1. Teil dieses Blog-Artikels skizzieren wir das zunehmende Interesse des moloch’schen Systems an der Nutzung der Sonnenenergie und des Weltraums unter Berücksichtigung weltlicher Gesichtspunkte.
Im 2. Teil dieses Blog-Artikels, der in Kürze veröffentlicht wird, beleuchten wir unter Einbeziehung spiritueller Aspekte das Verhältnis Kosmos – Sonne – Mensch.

Der Griff des Menschen, auch im spirituellen Sinn, nach der Energie der Sonne ist so alt, wie es den Menschen auf Erden gibt. Der Fall der mythischen IKARUS-Gestalt, die der Sonnenkraft zu nahe kam, erinnert stets daran, dass eine unsachgemäße, egozentrische Handhabung negative Auswirkungen haben wird. Und doch ist die Moderne in ihrem Forschungsdrang, im Denken und Handeln vom Glauben getrieben, der Ur-Schöpfung gegenüber überlegen zu sein. Dass in dieser Überheblichkeit klar definierte Grenzen überschritten werden (z. B. Veränderung des Genoms, Manipulation des Wetters etc.), ohne die Konsequenzen einzubeziehen, grenzt an Maßlosigkeit. Doch was treibt den Menschen dazu, sich nicht an die Ur-Regeln halten zu müssen? Zum einen ist die Gier nach materiellem Reichtum bzw. ökonomischer Macht zu betrachten und zu bewerten, andererseits das Bestreben der die Welt beherrschenden, ein Mittel an der Hand zu haben, in das Lebensumfeld der nicht zu den Herrschenden gehörenden massiv eingreifen und steuern zu können, bis hin zur Tatsache, die Menschenpopulation massiv zu reduzieren, um sie durch steuerbare, unterwürfige transhumanistische Wesen zu ersetzen.

Der Griff nach den Energiefeldern der Sonne

„Reflect Orbital“, ein Start-up-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien, plant, den Orbit mit 50 Tsd. Satelliten zu pflastern, die mit bis zu 15 Meter großen Spiegeln bestückt werden sollen, um des Nachts eingefangenes Sonnenlicht gezielt-punktuell – gegen Bezahlung versteht sich! – auf z. B. landwirtschaftliche Flächen auszurichten, um das Pflanzenwachstum 24-Stunden am Tag zu ermöglichen. Hinter dieser Einsatzmöglichkeit könnte man ein humanistisches Ansinnen der Initiatoren dieser „famosen“ aber nicht neuen Spiegel-Idee vermuten, z. B. die Ernährung der stets zunehmenden Weltbevölkerung sicherstellen zu wollen – die im Gros der sogenannten Welt-Elite ein Dorn im Auge ist. Doch an dieser Stelle endet die Einsatzmöglichkeit der Lichtspiegel nicht: Es wäre doch schön, nachts um drei am Strand zu liegen, während die (eigentlich verabscheute und zu bekämpfende!) Sonnenglut den Körper bräunt; ein Fußballstadion könnte durch das aus dem Kosmos reflektierte Sonnenlicht auch in den Nächten ein Ort der Unterhaltung und des Sports werden – und all das würde bestimmt eine Menge an schädlichen fossilen Brennstoffen einsparen helfen. Spinnen wir diesen Faden weiter, könnte man meinen, dass die in die Nacht eingehüllten Städte in das Licht dieser genialen Sonnenlicht-Rreflexionsidee getaucht, jene negativen menschlichen kriminellen Eigenschaften zumindest einschränken, die in der Nacht Blüte treiben.


Neben den genannten – im Sinne der Initiatoren dieses Projekts – alltäglichen Vorteilen der Bestrahlung der stets nur teilweise in die Nacht eingebetteten Erde, treten Aspekte in den Vordergrund, die mit der KI-Technologie bzw. der grundsätzlichen Veränderung der Erde in Verbindung stehen: Zum einen benötigt die KI-Technik Unmengen an Energie: Das aus dem Orbit reflektierte Sonnenlicht könnte punktuell Solarfarmen (auf einem einst landwirtschaftlich genutzten Grund!) bestrahlen, um aus dieser Solarenergie zu gewinnen, die in Strom umgewandelt für die KI-Rechenzentren genutzt werden könnte. Doch uns scheint ein weiterer Aspekt im Kontext dieses Projekts von Wichtigkeit: Die zunehmende Robotisierung: Um die (noch) als Arbeitskraft benötigten Masse Mensch zu ersetzen (woran heftigst gearbeitet wird), werden Hunderttausende KI-gesteuerte Roboter benötigt, die so konstruiert werden, dass sie willenlos-entmenschlicht Tag und Nacht Tätigkeiten verrichten können, was allerdings einen permanenten Energiefluss voraussetzt, den die in die Roboter eingebauten Batterien speichern müssen. Hierfür wäre die Lichtkonzeption der 24-Stunden-Sonne-am-Tag durchaus hilfreich.

Die amerikanische Regierungsverwaltung FCC hat bereits grünes Licht für dieses Ansinnen erteilt, den Himmel zu kommerzialisieren: 50 Tsd. Satelliten möchte „Reflect Orbital“ am Ende des Projekts im Weltall stationieren.

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Wenn Sie, werter Leser, die genannten Szenarien in die Welt des Utopischen denken, müssen wir Sie enttäuschen, denn „Reflect Orbital“ wird den ersten Satellit noch 2026 ins All schießen lassen, dorthin, wo er sich zwischen den zigtausend anderen Satelliten seines zielgerichteten Werks zur Steuerung oder Vernichtung der Menschheit widmen kann – die amerikanische Regierungsverwaltung FCC hat bereits grünes Licht für dieses Ansinnen erteilt, den Himmel zu kommerzialisieren: 50 Tsd. Satelliten möchte „Reflect Orbital“ am Ende des Projekts im Weltall stationieren, um die Menschheit zu beglücken – und für reichlich Profite zu sorgen.

Im Übrigen: Diese hehren menschheitsbeglückenden Absichten sind nicht neu. Mitte der 1980er konzipierte der russische Ingenieur Wladimir Syromjatnikow eine Art Sonnensegel, um das Licht der Sonne zu nutzen, um Raumschiffe anzutreiben. 1988 griff die sowjetische Regierung den einstigen Plan Syromjatnikows auf, mit dem Ziel, das Sonnenlicht zu nutzen, um die Produktivität in den lichtschwachen nördlichen Regionen der Sowjetunion zu steigern.

Im Oktober 1992 schoss die Sowjetunion den ersten Spiegelsatelliten „Znamya 2“ ins All, der von Südfrankreich bis Westrussland einen 5 km breiten Lichtstreifen erzeugte. Davon angetrieben, wurde 1999 „Znamya 2.5“ ins All geschossen, doch noch bevor sich der Spiegel öffnen konnte, verglühte der Satellit. Wegen der Kostspieligkeit des Projekts (es waren bis zu 36 Spiegel geplant), stellte die Sowjetunion das Projekt ein.

Die USA führten 1980 über das ‚NASA Ames Research Center‘ diverse Planungs- und Feldversuche durch. Projektioniert wurden 1 Tsd. Spiegel mit jeweils einem 1 km Durchmesser im All zu positionieren. Aus welchen Gründen auch immer, beendete die NASA das Projekt und übergab das Projekt 1982 an ein Privatunternehmen mit dem Namen ‚Langley Research Center‘ (Virginia), das zur Fortführung der Ames-Machbarkeitsstudie wiederum das Unternehmen ‚Astro Research Corp.‘ beauftragte, das ein entsprechendes doch nie realisiertes Konzept ausarbeiteten.

Der alte und der neuzeitliche Archimedes – Das Spiel mit dem Krieg

Der alte Archimedes hatte bereits die Idee, der sich Griechenland nähernden römischen Flottille über einen das Sonnenlicht reflektierenden Spiegel, deren Strahlenbündel auf die aus Holz gezimmerten Schiffe gerichteten werden müssten, um diese in Brand zu setzen, zu erwehren.

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Archimedes soll mit einer Spiegel-Sonnenlichtreflexion die Griechenland angreifende römische Flotte versenkt haben.

1945 erschien in einer Ausgabe des ‚Live Magazine‘ ein Artikel, in dem geschrieben und anhand von Skizzen berichtet wurde, dass das 3. Reich geplant habe, eine riesige Sonnenkanone in ca. 88 Tsd. km Höhe zu installieren, um – natürlich! – Angriffe auf Länder der Erde vorzunehmen. Die Idee beruhte auf dem Physiker Hermann Oberth (*1894 – †1989) aus dem Jahre 1929, der einen Spiegel aus metallischem Natrium mit einem Durchmesser von 100 m im All platzieren wollte.

Zusammenfassung

Der Traum der Nutzung der Sonne als Energiequelle durch die Menschheit kann im Sinne einer materialistischen Weltbildauffassung dienlich sein, doch unter der Prämisse der die Welt steuernden moloch’sche Energie kann man davon ausgehen, dass die Projektierung von Sonnenspiegeln anderen als humanistisch-geprägten Zielvorgaben dienlich ist.

Der breiten Masse wird man die für die Menschheit nützlichen Aspekte eines solchen Unterfangens präsentieren: Ernährungssicherheit, Energiequelle, Ausleuchtung von spezifischen Landesteilen usw. Allerdings wird man die technische Machbarkeit, die von ‚Reflect Orbital‘ im All positionierten 50 Tsd. Satellitenspiegel zu einem großen Sonnenlicht-Reflektor zusammenzufassen, um endlich die Sonnenkanone zu erzeugen, die gegenüber der Öffentlichkeit besser verschwiegen wird.
Eine solche Super-Sonnenlicht-Kanone böte den Besitzern resp. Betreibern die Möglichkeit, die gebündelte Sonnenstrahlung in einer kriegerischen Auseinandersetzung gegen den Feind einzusetzen. Doch es muss nicht immer ein Krieg vom Zaun gebrochen werden, es wäre auch möglich, um wirtschaftliche Macht zu erlangen oder auszuweiten, mit der Sonnenkanone landwirtschaftliche Flächen zu zerstören oder für die Austrocknung von Wasserquellen, Flüssen und Seen einzusetzen, aber auch die Zerstörung von kritischen Infrastrukturen im Besitz von Markt-Konkurrenten läge im Bereich des Möglichen.

IKARUS Fall, der symbolhaft für die Moderne steht!

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Der Wiederaufstieg des Moloch-gesteuerten IKARUS, um die Sonne und den Orbit zu erobern, um deren Energiefelder für Schädliches zu nutzen, wird, wie uns das Beispiel IKARUS zeigt, wieder, zum Schaden der gesamten Menschheit, in einem tiefen Fall enden.

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