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Symbolabbildung Apis-Heiligtum Sakkara

Spirituelle Deutung des Apis-Kultes

Fassen wir zusammen: Apis, der Stier-Gott, wurde in Memphis, in Heliopolis, der Stier-Gott Mnevis, von einem auf dem heute als Ägypten bezeichneten Land verehrt.

Die negative Kraft des Stieres in Bezug auf weltliche Ereignisse und Einflüsse haben wir in verschiedenen Blog-Artikeln dargelegt. Dennoch möchten wir betonen, dass die Energie des Stieres auch positiver Art sein kann, wenn sie, wie z. B. durch die (vermeintlich) ägyptische Priesterschaft, in rituelle Handlungen eingebunden wurde und stets die gesamte Symbolsprache des ursprünglichen Apis-Kultes berücksichtigte.

Galt der Apis im alten Ägypten als Gott der Fruchtbarkeit, der Stärke usw., wandelte sich im Laufe des zunehmenden Machteinflusses der Priesterschaft auf der einen und den mit ihr verknüpften weltlichen Herrschern auf der anderen Seite die Symbolik und das Verehrungsritual des Apis grundlegend. D.h., dass der Apis-Kult aus seiner ursprünglichen spirituellen Einbettung herausgelöst wurde, um eine bewusst herbeigeführte materialistisch geprägte Ausdrucks- und Einwirkungsform anzunehmen, die aus der physischen Stärke des Stieres abgeleitet, sukzessive auf Machtverhältnisse, die Anhäufung von Reichtum und einen dominierenden Einfluss auf gesellschaftliche und spirituelle Entwicklungen ausgedehnt wurde.

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Galt der Apis im alten Ägypten als Gott der Fruchtbarkeit, der Stärke usw., wandelte sich im Laufe des zunehmenden Machteinflusses der Priesterschaft auf der einen und den mit ihr verknüpften weltlichen Herrschern auf der anderen Seite die Symbolik und das Verehrungsritual des Apis grundlegend.

Symbolbild: Apis-Ritual

Schauen wir uns die uns zugänglichen Abbildungen des Apis-Stieres etwas näher an, um die mit dem Apis-Kult verbundene Symbolik zu verstehen: Apis verfügt über einen massigen Körper und stark ausgeprägte Hörner, zwischen denen eine goldene Scheibe platziert wurde, die zunächst den Logos als auch den Einfluss der Sonne, dann im Zuge des Wandels des Apis-Kultes die des Goldes symbolisierte. Vor der Scheibe wurde eine aufrichtete Schlange positioniert, die für die spirituelle Weisheit steht; Zeitperioden später wurde sie als Symbol betrachtet, den durch die Goldscheibe dargestellten Reichtum (Gold) zu verehren und – daraus resultierend – mit allen Mitteln zu verteidigen. Von den heutigen vor den Börsen der Welt platzierten Stieren ist die ursprüngliche Symbolik der Scheibe entfernt worden, denn sonst wäre die Verbindung mit dem altägyptisch-okkultistischen Apis-Kult zu offensichtlich.

Die vorgenannten skizzierten Aspekte lassen eine aussagekräftige spirituelle Interpretation zu, ferner lässt sich aus diesen herausarbeiten, dass der gegenwärtig von den Herrschenden zelebrierte Stier-Paris-Kult in seiner negativen Ausprägung auf einen vor dem baldigen Fall kommenden Höhepunkt zusteuert: Paris raubte die schöne Helena resp. unterwarf sich (das Synonym der Helena) die Göttin Europa, was den heute sichtbaren negativ-ökonomischen und ethisch-moralischen Verfall des westlich-orientierten Staatenverbundes erklärt.

Paris raubte die schöne Helena resp. unterwarf sich (das Synonym der Helena) die Göttin Europa, was den heute sichtbaren negativ-ökonomischen und ethisch-moralischen Verfall des westlich-orientierten Staatenverbundes erklärt.

Symbolbild: Raub der schönen Helena/Europa

Die 24 Granitbehälter im Sakkara-Heiligtum

Es gibt viele Spekulationen über die Erschaffung der 24 Granitbehälter. Ob diese, wie einige behaupten, von vermeintlich Außerirdischen oder den Menschen erschaffen wurden, interessiert an dieser Stelle nicht. Festgehalten werden kann, dass der Bau, auch der Transport sowie die Positionierung der Granitkisten in den von Mariette entdeckten Nischen, nicht das Werk der Ägypter war.

24 Granitbehälter, wovon ein Behälter nicht in eine Nische verbracht wurde, denn dieser steht seit Äonen unberührt in einem in den Felsen gehauenen Gang, bedeuten, dass diese für 24 Apis-Stiere vorgesehen waren. Die Stier-Kadaver können es nicht gewesen sein, denn diese wurden in einfach gestaltete Holzsärge bestattet, und es ist bis heute nicht bekannt, wie viele mumifizierte Stiere Mariette fand.

Was, wenn nicht die Stier-Kadaver, sollte im Kontext der mumifizierten Apis-Stiere in den Granitbehältern untergebracht werden? Es bleibt nur ein Faktor übrig, der spirituelle! Daraus lässt sich ableiten, dass von spirituellen Kräften die negativen energetischen Ausprägungen der Stier-Seelen in die Granitbehälter eingeschlossen wurden. Diese Argumentation mutet dem rational-denkenden Geist viel an Phantasie zu, dennoch möchten wir darauf verweisen, dass wir und das uns Umgebende Energie sind, sodass auch – das Wissen und die Fähigkeit hierfür vorausgesetzt – die Seele eingefangen, beeinflusst oder korrumpiert werden kann. E. Wade Davis beschrieb in seinem Buch ‚The Serpent and the Rainbow‘ das Vorgehen von Voodoo-Priestern, auf bereits in den Särgen unter der Erde liegende Verstorbene rituell einzuwirken, um sie als Zombies – als Diener des Voodoo-Priesters – auferstehen zu lassen. In der Moderne bedient sich die moloch’sche Elite und deren kleingeistigen Handlanger der Psychologie, der Medien, der Medizin oder eines der Gesellschaft unterschwellig auferlegten Denk- und Handlungsstrangs, dem die Masse der Menschen zombiehaft folgen.

Apis, der Stier-Gott, wurde in Memphis, in Heliopolis der Stier-Gott Mnevis, von einem auf dem heute als Ägypten bezeichneten Land verehrt.

Grabräuber – eher unwahrscheinlich – brachen laut Mariette die Granitbehälter auf, d.h., sie schoben die bis zu 30. to. wiegenden Granitboxen-Deckel im Schein von Fackeln, in wenig Platz bietenden Nischen, händisch beiseite?!
Letztendlich ist es unwichtig, wer die einst verschlossenen Granitbehälter öffnete. Von Bedeutung ist, dass die eingeschlossene Stier-Energie freigesetzt wurde und einige der von Mariette aufgefundenen Stierkadaver in irgendwelchen dem Moloch dienenden und ihn okkultistisch fördernden Ritualräumen verschwanden. Die negativen Auswirkungen der freigesetzten Apis-Paris-Moloch-Energie sind tief in alle Lebensbereiche der Moderne eingedrungen, um diese im Sinne des Paris-Moloch umzugestalten.

Einige Beweise

Seitdem die altägyptische Welt mit ihren geheimnisvollen Pyramiden und Grabstätten, ihrer okkulten Magie und den damit verbundenen Ritualen – soweit diese über die Hieroglyphen entschlüsselt werden konnten – und der Aussicht auf noch unentdeckte unermesslich wertvolle Gegenstände für die führenden Mächte der westlichen Welt im 17./18. Jahrhundert zugänglich wurde, zogen in deren Schlepptau freimaurerische und okkulte Vereinigungen und Verbindungen zur Inspektion der in alten okkulten Folianten genannten Kultstätten Ägyptens. Hierbei ging es Freimaurern und Okkultisten weniger darum, sich die in der ägyptischen Erde verdeckten und verschlossenen Reichtümer unter den Nagel zu reißen – als willkommener Nebeneffekt sicherlich begrüßt. Das Ziel war, sich dem – scheinbar – ägyptischen Okkultismus anzueignen, um daraus eine Art ägyptische Welt für die westlichen Länder zu erschaffen, die gleichfalls auf Hierarchien beruhen und in die okkulten Riten der numinosen Welt der Ägypter eingebunden sein würde.

Noch heute werden in einigen maßgebenden freimaurerischen und okkultistischen Tempeln Rituale nach bekannten ägyptischen Ritualen abgehalten. Und so muss es nicht verwundern, dass den Freimaurern und Okkultisten noch immer die Türen der ägyptischen Pyramiden offengehalten werden, wenn diese für den normalen Menschen nicht zugänglich oder für den Besucherverkehr geschlossen werden.

Freimaurer und Okkultisten führen noch heute Rituale in der großen Pyramide von Gizeh durch.

Symbolbild. Ein Ritual in der großen Pyramide


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Quellen und weiterführende Literatur:

Le Sérapeum De Memphis, Auguste Mariette-Pacha, Paris (F. Vieweg, Libraire-Éditeur), 1882
The Serpent and the Rainbow, E. Wade Davis, Simon & Schuster, New York, 1985
Aleister Crowley das Grosse Tier 666. Leben und Magick, Marcus M. Jungkurth Michael D. Eschner, Verlag Kersken-Canbaz, Uelzen, 1982
Tempelschlaf, Gabriele Quinque, Einblick-Verlag, Frankfurt/M., 1993


Von admin

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