Der Ausgangspunkt
Unser Anliegen ist nicht, politische Themen als solche in den Fokus unserer Arbeit zu rücken, wenn, dann konzentrieren wir uns darauf, die spirituellen Hintergründe politischer Geschehnisse zu analysieren. Deshalb sprechen wir, weil gerade aktuell, im nachfolgenden Essay über die ökonomisch und geistig dahinsiechende, graduell dekadente „Grande Nation“ Frankreich (stellvertretend für die meisten westlichen Länder) und fragen nach dem ‚warum das so ist‘, welche Entwicklungswege vorgezeichnet sind und wie eine Kehrtwende herbeigeführt werden wird.
Nähern wir uns dem Thema des unaufhörlichen sittlichen, moralischen, juristischen, geistigen und ökonomischen Zerfalls der Nation Frankreich über die verklärt dargestellten Mythen und Sagen, die den Menschen als eine Art Zeichengebung und Orientierung zur Interpretation des jeweils Gegenwärtigen begleiteten, – so sollte es heute noch sein …
Dass Mythen in der gerade untergehenden Moderne als etwas Irrationales, Spekulatives, Fantasieanregendes, Märchen und Gute-Nacht-Geschichten für die Kleinen angesehen werden, liegt daran, dass das Gros der Menschheit in ein durch die Welt gezogenes Band zu rationaler, dem materialistischen System unterworfenen Denkmustern eingewoben ist. Das daraus aufbauende, dennoch schwammige Da-Sein – das den Normalmenschen versklavende Geld verdienen, konsumieren, Handy und Fressen gaukelt dem Massenmenschen eine Sicherheit und Systemzugehörigkeit vor, die das Bewusstsein und Handlungen bestimmen.
Neben der von den technokratisch-ausgerichteten, seelenlosen apollonistisch-strukturierten Herrschenden postulierten Rationalität des Seins in ihrem Sinne, über die hinaus, deren Meinung nach, deren System Schädigendes gedeiht, wenn es nicht in Schach gehalten wird, rumort es in vielen Menschen bewusst oder unbewusst, gerade dann, wenn Aspekte sinngebenden Lebens oder eine ökonomische oder existenzbedrohende Lage zutage treten, die der esoterisch-spirituell Denkende als Öffnung und möglicher Versuch einer Anbindung an die spirituelle Welt verstehen würde, weil das betroffene, dennoch geistig offene Individuum beginnt, nach dem Sinn des Lebens zu forschen …
Das gegenwärtige – im spirituellen Sinne – auf mythologischen Pfaden erschaffene Paris, dessen Namensgeber auf den Gott Apollon, alias Paris – der Stadt der ‚Liebe‘ (Apollon wird auf alten Reliefs mit dem Apfel in der Hand dargestellt) – zurückzuführen ist, ist der real gewordene Ausdruck moloch’scher Arroganz der im weltlichen Sprachgebrauch genannten ‚Eliten‘ gegenüber den positiven spirituellen Gesetzmäßigkeiten, die via Zeichen und Symbole darauf hinweisen, dass es zwei Seiten einer Medaille gibt, was jeder sich Mächtigfühlende zu Herzen nehmen sollte …

Apollon und seine Schwester Artemis bei der Jagd im Schutze der Dämmerung. Artemis, ihrem Bruder in nichts nachstehend, bringt Mensch und Tier die Pest.
„Kassandra ruft: Apollon, mein Geleiter und Verderber.“
Vergl. Aeschyl. Agam. 1081
Vereinfacht, denn ein tieferes Eindringen in die Mythologie, die Sagen- und Götterwelt, würde den Rahmen des hier möglichen sprengen: Mythologisch betrachtet, auf Homer und andere historischen Quellen bezogen, wurde die zu deren Zeit „berühmteste und gefeiertste Schönheit des theokratischen Troja“, die schöne Helena, vom stierhaften Gott Apollon, alias Moloch, alias Paris, geraubt, geehelicht und dann geopfert. Mit anderen Worten: Die Opferung der positiven Elemente wahrer Spiritualität!
Aus den genannten historischen- bzw. Sagenquellen wissen wir, dass eine Opferung, wie auch eine Vermählung, die Vermählung mit Gott, darstellte. Diese Verheiratung ist ähnlich der der Nonnen, die aus dem Novizenstand zur Nonne konvertieren, indem ihnen die Haare abgeschnitten und sie in ein Art Leichentuch gehüllt werden.
Den historischen Quellen nach fand diese Vermählung mit einem der Helena ähnlichen Trugbild statt, weil: Der Moloch Apollon ward erkannt! Mit anderen Worten: Apollon, alias Paris, der auch als Gott der Finsternis, des Niedergangs, der Zerstörung, der Menschenopfer und des Krieges bezeichnet wurde, viel auf die Schönheit der Helena herein, glaubte, sie sich durch Raub bemächtigen zu können. Doch die ihm zur Vermählung dargebrachte Schönheit Helenas stellte nur ein Trugbild der von ihm einzuverleiben versuchten wahren spirituellen Schönheit und Geistigkeit dar.
Im vorgenannten Sinne sind der Fortbestand und die weitere Entwicklung des gegenwärtigen Paris zu betrachten: Paris war und ist eine autokratische, auf dem Blut von Revolutionen und unendlich vielen Kriegen zurechtgezimmerte Illusion von Phrasen wie Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit, Schönheit oder Liebe. Daran wird sich, unter Inaugenscheinnahme der symbol- und zeichenträchtigen Olympischen Spiele 2025, auch in naher Zukunft nichts ändern, denn die Stadt – der Staat Frankreich – ist zu sehr in die negativ wirkenden apollonistischen Strukturen eingewoben …
Der Tag naht, an dem sich das im erwachten, geistig klaren Volke die angestaute Erkenntnis des ‚ich wurde materiell als auch spirituell betrogen und belogen’, in einem emotional-kriegerischen Ausbruch Bahn brechen wird – warum? Folgen wir den mythologischen Spuren, die Klarheit schaffen: Gott Poseidon, der Herr der Meere und Flüsse (hier als positiver Aspekt eines den negativen Zustand ändernden Faktors betrachtet), war über den Raub der positiv-spirituellen Helena erbost, was ihn veranlasste, die physische Inkarnation Apollon über die Kentauren töten zu lassen.
Zum Nachteil der Menschheit blieb bis in die heutige Zeit die dunkel geprägte Version Apollons erhalten, weil es Menschengruppen gibt, die den durch Apollon ausgedrückten negativen Seiten spirituellen Denkens- und Handelns zur kollektiven als auch individuellen Befriedung primitiver Macht-, Opferungs-, Rache- als auch Gewinn- und sonstigen Bereicherungsgelüsten huldigen: Es sind dies die durch Handlung und Ritual hervorgebrachten Aneignungen, die ihnen in der positiven Ausrichtung der spirituellen Schönheit Helenas verwehrt bleiben, weshalb sie die wahre über den vermeintlichen Glanz des Materialismus hinausgehende Schönheit (die positive Spiritualität) verabscheuen und zu unterdrücken und zu vernichten suchen, den sie wissen, dass sie im Lichte der wahren Spiritualität vernichtet werden.
Die apollonistisch-negativ eingefärbte Geistigkeit überspannt gegenwärtig seinen nur den Tod bringenden Bogen, dies erneut zum Missfallen Poseidons, – oder der ständigen Missachtung positiver spiritueller Aspekte und Gesetzmäßigkeiten gegenüber Mensch, Tier und Natur.==
Und so wundert es nicht, dass sich Apollons Handeln zu seiner Zeit auch gegen die Erde richtete, was die „allnährend Erdmutter Gaia“ zum Kampf gegen Apollon bewog, weshalb wir in diesem Kontext darauf hinweisen, dass dieser Kampf auch in der heutigen Zeit seine Fortsetzung findet: Der moloch’sche Beherrschungs- und Zerstörungsdrang zerstört kontinuierlich die Natur (Mutter Erde) durch die Ausbringung von Chemikalien durch Flugzeuge zur Vernebelung und Verdunklung der Sonne und Menschen (Mensch und Erde benötigen die Sonne als Energiequelle), dem chemischen Düngen von Böden, dem Abholzen riesiger Waldflächen oder über den Einsatz von Hochfrequenzwellen, die nicht nur die Pflanzen-, die Tier- und Wasserweltbewohner schädigen, sondern auch den Menschen. Mutter Erde ‚zeigt‘ ihre Wut deutlich und tritt erneut zum Kampf gegen Apollon an, indem sie mit zerstörerischen Überschwemmungen und Flutkatastrophen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Erdrutschen usw. auf die Zerstörungen reagiert.
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